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Faustregeln für das finanzielle Überleben


Wie jedes Lebewesen, ist auch der Mensch grundsätzlich auf sein Überleben ausgerichtet. Deshalb reagiert er auf alles Neue schon instinktiv mit Vorsicht, Skepsis oder gar Angst: Es könnte ja lebensbedrohend sein. Erst danach können wir Verstand und Geist einsetzen, um neue Situationen zu meistern. Dies gilt ohne Abstriche auch für die finanzielle Existenz. Doch es gibt Faustregeln, die Anlegern in unübersichtlichen Situationen helfen, mit Unsicherheit umzugehen.
Warum legen in Deutschland nur 23 Prozent der Bürger in Wertpapiere an? In Amerika ist die Anzahl mit 52 Prozent mehr als doppelt so hoch. Warum wird dem Sparbuch die Treue gehalten? Weil fast jeder Zweite glaubt, dass mit kleineren Beträgen keine gute Geldanlagen möglich sind. Aus Angst vor dem Verlust wird lieber Lotto gespielt, obwohl hier der Totalverlust die Regel ist.

Faustregel Nr. 1

Studien zeigen, dass einfachste Regeln wie „Breit gestreut-nie bereut“ -– oft zu besseren Ergebnissen führen als vermeintlich professionelle Algorithmen. Wenn man einen Geldbetrag hat und eine bestimmte Anzahl von Aktien oder Anlageklassen, dann verteilt man den Betrag zu gleichen Teilen. Das könnte bei drei Vermögensformen bedeuten, je ein Drittel in Aktien, Anleihen und Immobilien anzulegen.


Faustregel Nr. 2:

Kaufe kein Finanzprodukt, das du nicht verstehst. Und: Kaufe Produkte, deren Namen du kennst. Für ein Experiment wurden Menschen weltweit auf der Straße gefragt, welche Aktien sie kennen. Mit den bekanntesten Firmen wurde ein Aktiendepot gebildet. Es schlug den Dax.


Faustregel Nr. 3

berührt das eigene Risikoprofil. Die Fondsanlage darf den Inhaber weder nervös, noch unzufrieden machen und unkontrollierte Reaktionen auslösen. Deshalb: Ehrlich selbst einstufen. Je höher Ihr Anspruch ist, umso mehr Risiko müssen Sie einplanen.


Und zum Schluss noch Faustregel Nr. 4:

Ein Crash ist gut – für Leute mit Mut. Es ist grundverkehrt, bei einem Crash alle Wertpapiere panikartig aus dem Depot zu schleudern. Viel besser: Einstiegs- und Zukaufchancen zu Tiefstkursen nutzen. Das ist Antizyklismus pur.